Eissegeln am Neusiedler See – Schneller als der Wind
Seit 10 Jahren bewundere ich die diese "eiskalten Engeln" und suche nach einer Gelegenheit diesen Sport auszuprobieren. Heuer ist es soweit. Ich quetsche mich in Motoradmontur in einen Doppelschlitten und bin für ein paar Stunden eine von ihnen. An der ist Pinne Freddy Lang, 4-facher Europameister. 15 Grad unter null, 16-39 km/h Wind. Meinen Fotorucksack klemm ich mir unter die Wadeln. Eine Faustregel besagt, dass ein Eissegler das 4-fache der Windgeschwindigkeit erreichen kann.
Freddy holt dicht! Mir bleibt die Luft weg, und ich kralle mich an der Bordwand fest. Die erste Halse fährt er mit dicht geholten Schoten und gleichbleibenden Speed. Auf Raumschotkurs zieht er nochmals dichter. Ich sehe wie sich der Mast des vor uns flitzenden DN-Schlittens unter dem Winddruck verbiegt, während Freddy die Verfolgungsjagt aufnimmt und ihm dem Weg durch eine rasante Wende abschneidet. Wir überholen den "Kleinen" quasi Kufe an Kufe.
In dem Stil geht es weiter als sich sechs "Könner" in ihren Einsitzern zu uns gesellen und sich das Feld zu einer Schilfinselumrundung formieren. Im Affentempo kreuzen wir auf. Während einer dicht an unserem Heck vorbeisaust, überholen zwei gleichzeitig an backbord und steuerbord. "Das sind Irre", schießt es mir durch den Kopf. Mit donnernden Kufen und pfeifenden Fahrtwind fliegen wir über das grünschimmernde Eis. Meine Finger kleben wie Eiszapfen am Auslöser. Ich packe die Kamera ein. Freddy übergibt mir die Pinne und ich steuere stolz meine erste Schilfinselrunde. So ein Teufelsfahrzeug will ich auch haben! Darüber ist eine Reportage in der Krone Bunt erschienen
Fotos: Andrea Sikorski
Eine Segelreise ins Land der Pinguine
Antarktis: Wo Eis und Meer sich treffen.
Ein Reich ohne Herrscher, Eigentum der ganzen
Menschheit, das nur der Wissenschaft und dem
Frieden gewidmet ist.
Beagle Kanal- Kap Horn – Drake Straße –
Antarktische Halbinsel und zurück. 1550 gesegelte
Meilen. Erlebnisse aus einer bizarren, blau
schimmernden Welt der Eisberge und schneebedeckten
Gipfel. Von dieser Reise ist eine Reportage in der Kronen Zeitung und der österreichischen Yachtrevue erschienen und eine Dia Audiovision entstanden.
Fotos: Andrea Sikorski
Ski & Sail - Tiefschneeabfahrten bis an Board
Einzigartige Skitourenwoche in die tiefverschneiten Lyngenalpen nördlich von Tromsö in Nordnorwegen. Sie liegen auf der geografischen Breite von Nordalaska, mit dem Unterschied, dass es hier nicht so kalt wird. Der Golfstrom hält das Meer eisfrei. Die wiederkehrende Mitternachtssonne taucht die Berge in warmes Licht. Ebenso die einsamen Ankerplätze. Mannschaft samt Ski, Stöcke und Tourenrucksäcke und Mannschaft paddeln mit dem Dinghi an Land. Einiges Geschick erfordern das Übersteigen der Reling und der Einstieg in das schaukelnde Beiboot mit Skischuhen und Tourenrucksack. Am Ufer kleben wir die Felle auf und marschieren los. "Kannst du nicht wie ein Adler fliegen, steige Schritt für Schritt bergan, nur wer so den Gipfel gewann, dem wird das Meer zu Füßen liegen."
Abends Hüttenromantik unter Deck.
Fotos: Andrea Sikorski
Eine Sommerreise,
die im Packeis endet. Mit dem Segelboot von Bremerhaven zum Nordpol. Über 2000 Seemeilen Richtung Norden. Von dieser Reise ist eine Reportage in der österreichischen Yachtrevue erschienen und eine Dia Audiovision entstanden.
Fotos: Andrea Sikorski
Fidschi
Eine Segelreise in einen Archipel der Zeitlosigkeit.
Mit der "Eclipse", einem 44 Fuß Langkieler segelten wir in eine Welt der vollkommenen Muse und Glückseligkeit. Wir erkundeten die Einsamkeit der Yasawa Group und der Mamanucas mit ihren unbewohnten Strände und rauschenden Palmen, tauchten mit bunten Fischen und majestätischen Mantarochen im Südpazifik und begrüßten das Jahr 2010 am Lagerfeuer unter Millionen von Sternen. Begleiten Sie uns zu diesen feinsandigen Bilderbuchinseln mit ihren pastellgrün leuchtenden Lagunen, noblen Ressorts und ihren geselligen und herzlichen Bewohnern. „Bula“- welcome in paradise. Von dieser Reise ist eine Dia Audiovision entstanden.
Fotos: Andrea Sikorski
Kaukasus: Helikopterskiing
Im großen Kaukasus, im mächtigen Bergmassiv, das Europa und Asien trennt. In eine Bergkulisse, die uns Menschen winzig klein erscheinen lässt. Hoch oben auf den Gipfeln nimmt man die Erhabenheit der Natur erst richtig wahr und fühlt sich der Schöpfung plötzlich ganz nahe. Glücklich hier stehen zu dürfen, wird dem Gipfel lächelnd ein Platz im Herzen gegeben.
Von diesem Abenteuer ist eine Dia Audiovision entstanden. Fotos: Andrea Sikorski
Malediven
Eine Reise mit Tiefgang. Die Shooting-Stars des Indischen Ozeans sind: Der neugiereigen Napoleon, die eleganten Adlerrochen, der skeptischen Riffhai, der perfekt getarnten Steinfisch, der Kugelfisch mit den gutmütigen Augen, der Feuerfisch mit seinen giftigen Stacheln, die weidende Schildkröte, die spanische Tänzerin mit ihrem wallenden Umhang, der Walhai, sanfter Gigant in dessen Maul Platz für einen ganzen Menschen wäre und dessen Schwanzflosse bis zu 4 Meter groß wird, Muränen, mit ihrer markante Kopfform, geheimnisvollen Augen und einer Nase, auf der Röhrchen sitzen, und Manta Rochen, majestätische zwei Tonnen Geschöpfe voll Würde, Klugheit, Eleganz und distanzierter Mimik. Von dieser Reise ist eine Reportage in dem österreichischen Segelmagazin Ozean 7 erschienen und eine Dia Audiovision entstanden.
Fotos: Andrea Sikorski & Otto Steinhofer
Kreta: Südwestküste
Aussichtsreiche Einsamkeit findet man Off-road in Kretas Bergwelt und an ihren steilen Küsten. „Wenn`s harrig wird, muast die Kupplung ziehgn, sonst foahst grod weiter!“ Jede Reise ist eine unwiederholbare Erfahrung, besonders wenn sie über typisch griechische unasphaltierte Straßen führt. Von dieser Reise ist eine Reportage im österreichischen Motorrad Magazin erschienen.
Fotos: Hans Rameder & Andrea Sikorski
Bienen
Mit nur einem Suppenlöffel Zucker um die Erde fliegen. Sensationelle Makroaufnahmen aus dem Bienenstock und dem Leben einer Honigbiene, fotografiert von Hans während seiner Imkerzeit. Honig ist ein süßer Stoff, den nur Bienen herstellen können. In mühsamer Kleinarbeit sammeln sie Blütennektar oder Honigtau. Ihren Rüssel gebrauchen sie wie einen Strohhalm. Der Honigmagen ist ihr Tank. Mit voller Ladung tritt die Sammelbiene die Heimreise an. Im Stock gibt sie die Tankfüllung an ihre Schwestern weiter. Erst durch die Anreicherung mit arteigene Stoffe und der richtigen Lagerung in selbstgebauten Waben reift das heran, was wir als Honig kennen - ein Naturprodukt der Sonderklasse mit Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe, Aminosäuren, Traubenzucker und vielem mehr. Von dieser „Firma“ sind Reportagen in diversen Magazinen erschienen.